{"id":423,"date":"2026-02-02T01:44:16","date_gmt":"2026-02-02T01:44:16","guid":{"rendered":"https:\/\/ceresio5valli.it\/poi\/santuario-beata-vergine-della-caravina\/"},"modified":"2026-02-02T01:57:53","modified_gmt":"2026-02-02T01:57:53","slug":"santuario-beata-vergine-della-caravina","status":"publish","type":"poi","link":"https:\/\/ceresio5valli.it\/de\/poi\/santuario-beata-vergine-della-caravina\/","title":{"rendered":"Heiligtum der Heiligen Jungfrau von Caravina"},"content":{"rendered":"<h2>Das Marienheiligtum von Valsolda, inmitten von Wundern, barocker Kunst und der Verehrung von Carlo Borromeo<\/h2>\n<p>Das Heiligtum der Jungfrau von Caravina liegt in Panoramalage am Weg, der von Cressogno zur Cima di Porlezza im Valsolda-Gebiet hinauff\u00fchrt. Der Bau begann 1567, und das Heiligtum beherbergt eine Piet\u00e0-Statue aus dem 16. Jahrhundert, die seit 1562 als wundert\u00e4tig gilt, nachdem zwei Frauen sie weinen sahen. Die von Kardinal Carlo Borromeo in Auftrag gegebene kanonische Untersuchung best\u00e4tigte die Echtheit des Wunders und begr\u00fcndete damit eine lange Tradition von Wallfahrten und den Bau des heutigen Gotteshauses.<\/p>\n<h3>Kurzum<\/h3>\n<p>Das Heiligtum von Caravina z\u00e4hlt zu den eindrucksvollsten Wallfahrtsorten im Valsolda-Tal. Von Cressogno aus bequem zu Fu\u00df erreichbar, bietet es ein Erlebnis, das den Reiz einer Naturwanderung mit der Entdeckung eines unsch\u00e4tzbaren k\u00fcnstlerischen Erbes verbindet: von den barocken Fresken Isidoro Bianchis \u00fcber den Marmoraltar Giovanni Albuzzis bis hin zur Orgel Michele Carbonis aus dem 17. Jahrhundert. Der Name \u201cCaravina\u201d leitet sich vom Dialektwort \u201cgravina\u201d ab und verweist auf das felsige und unwegsame Gel\u00e4nde der Gegend.<\/p>\n<h3>Geschichte<\/h3>\n<p>Die Urspr\u00fcnge des Heiligtums liegen in einer l\u00e4ndlichen Kapelle, die der Madonna geweiht war und ein Bild der Piet\u00e0 aus dem fr\u00fchen 16. Jahrhundert beherbergte. Am 11. Mai 1562 beobachteten zwei Frauen, wie das heilige Bild weinte. Kardinal Carlo Borromeo leitete eine kanonische Untersuchung ein, die die Echtheit des Wunders best\u00e4tigte und eine Welle von Pilgerfahrten sowie den Beschluss zum Bau eines eigenen Heiligtums ausl\u00f6ste.<\/p>\n<p>Der Bau wurde 1567 nach einem Entwurf des Architekten Mariani, genannt \u201cil Sabba\u201d, abgeschlossen. Zwischen 1639 und 1647 wurde das Geb\u00e4ude unter der Leitung von Carlo Buzzi, dem Architekten des Mail\u00e4nder Doms, umfassend renoviert. Die neoklassizistische Fassade, entworfen von Carlo Vicini, wurde 1865\/66 hinzugef\u00fcgt.<\/p>\n<p>Von 1960 bis 2003 wurde das Heiligtum den Patres von Betharram durch das Testament des damaligen Kardinals Montini, des sp\u00e4teren Papstes Paul VI., anvertraut.<\/p>\n<h3>Kunst und Architektur<\/h3>\n<p>Das Innere des Heiligtums ist reich verziert. Zwischen 1648 und 1657 freskierte Isidoro Bianchi die Seitenkapellen: die Kapelle der Cordeliers (links) und die Kapelle der Karmeliten (rechts), und hinterlie\u00df dort auch sein Selbstportr\u00e4t.<\/p>\n<p>Das Gew\u00f6lbe wurde im sp\u00e4ten 19. Jahrhundert von Antonio Sibella mit einem Freskenzyklus aus Engeln, Evangelisten, Tugenden und Allegorien ausgeschm\u00fcckt. Der 1736 von Giovanni Albuzzi geschaffene Marmorhochaltar beherbergt das verehrte Originalbildnis, das als wundert\u00e4tig gilt.<\/p>\n<p>Entlang des Kirchenschiffs befinden sich Gem\u00e4lde von Giovanni Battista Pozzo und Rocco Comanedi, die Marienmotive im Stil des Sp\u00e4tbarock und Rokoko darstellen.<\/p>\n<h3>Die historische Orgel<\/h3>\n<p>Die Orgel des Kirchenraums wurde 1675 von Michele Carboni erbaut. Das Geh\u00e4use und die Empore wurden im darauffolgenden Jahr, 1676, von Francesco Bellotti geschaffen. Das Instrument ist ein wertvolles Zeugnis der Orgelbautradition der Region.<\/p>\n<h3>Wie man dorthin kommt<\/h3>\n<p>Das Heiligtum ist sowohl zu Fu\u00df \u00fcber den Weg von Cressogno nach Cima di Porlezza als auch mit dem Auto erreichbar. Parkpl\u00e4tze befinden sich in unmittelbarer N\u00e4he. Der Fu\u00dfweg schl\u00e4ngelt sich durch eine markante Felslandschaft, daher der Name des heiligen Ortes.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Marienheiligtum von Valsolda, zwischen Wundern, barocker Kunst und der Verehrung Karl Borrom\u00e4us. 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