Ruanda, jenseits von Stereotypen: Ein Abend mit Stefano Ferrando in Carlazzo
Freitag, 29. Mai 2026
Beschreibung
Ein Land, das vom Fahrrad durchquert wird, wo das Fahrrad nicht nur Sport, sondern Beruf, Transportmittel und Alltagssprache ist. Es ist das Ruanda gesehen und erzählt von Stefano Ferrando, Sportjournalist der RSI und wurde zu den UCI-Weltmeisterschaften geschickt. Kigali 2025 —die erste Konferenz auf dem afrikanischen Kontinent. Ruanda – Jenseits der Stereotypen kommt in Carlazzo an Freitag, 29. Mai 2026, um 20:45 Uhr, bei der Bürgerhalle, Freier Eintritt. Mit ihm auf der Bühne. Fabio Oddi, der “Pedalante”, der die Blicke derer auf sich ziehen wird, die Ruanda zu Pferd durchquert haben.
Vom Wirtschaftsboom bis zu den Radsport-Weltmeisterschaften
Der Untertitel des Treffens sagt schon viel aus: “Vom Wirtschaftsboom bis zu den Radsport-Weltmeisterschaften: Die Geschichte eines dynamischen, modernen und sich entwickelnden Landes.” Für viele ist Ruanda nach wie vor mit den Bildern von 1994 verbunden, als innerhalb von hundert Tagen über eine Million Menschen, sowohl Tutsi als auch gemäßigte Hutu, getötet wurden. Dreißig Jahre später präsentiert sich das Land als eines der umstrittensten Entwicklungsprojekte des afrikanischen Kontinents: eine sichere und geordnete Hauptstadt, eine wachsende Infrastruktur und eine florierende Wirtschaft. Diese Entwicklung steht jedoch im Einklang mit internationaler Kritik an der Regierung. Paul Kagame und die Ferrando nicht ignoriert, sondern vielmehr als Prämisse für das Verständnis dafür ansieht, warum Kigali in der Lage war, ein Weltklasse-Sportereignis auszurichten.
Stefano Ferrando, ein RSI-Mitarbeiter zum Radsport
Ferrando, ein historisches Gesicht und eine Stimme des Sports in der italienischsprachigen Schweiz, war vierzehn Jahre lang Gastgeber. Nonstop-Sport Er ist bei RSI tätig und gehört mittlerweile zu den wichtigsten Persönlichkeiten der Radsportredaktion. Als Korrespondent berichtete er über die Tour de France, den Giro d’Italia, die Nordischen Klassiker und mehrere Olympische Spiele. September 2025 Er war vor Ort in Kigali für die UCI-Weltmeisterschaften, Erfahrungen nicht nur am Straßenrand, sondern auch auf Erkundungsfahrten in den Norden und Süden des Landes, fernab der offiziellen Routen.
Das Fahrrad als Schlüssel zum Verständnis
Der eigentliche rote Faden des Abends ist das Fahrrad. In Ruanda, auf über 2000 Metern Höhe, wo Autos kaum vorankommen, wird alles mit dem Fahrrad transportiert: Säcke mit Kartoffeln und Karotten, Bananenstauden, Ziegelsteine, Bierkisten, Bambusbündel, sogar Sofas und Menschen. Es ist ein Land, das auf zwei Rädern unterwegs ist, und seine Fahrradtradition ist tief verwurzelt: Rundreise durch Ruanda Das Rennen findet seit 2001 ununterbrochen statt und zieht jedes Jahr europäische Profiteams an. Die Weltmeisterschaft 2025 wurde auf diesem Terrain ausgetragen, dessen Rennstrecke zu den härtesten der Geschichte zählt – alle Rennen finden über 1400 Metern über dem Meeresspiegel statt, mit Anstiegen und Kopfsteinpflasterpassagen, die legendär sind. Tadej Pogačar unter Männern und gesehen Schweiz Marlen Reusser Gold im Zeitfahren holen.
Vier Schlüssel zum Verständnis: Radfahren, Wirtschaft, Gesellschaft, die Welt
Das Treffen ist in vier Bereiche gegliedert, die auf dem Plakat gut zusammengefasst sind. Radfahren als Leidenschaft und Talent, die Menschen verbinden.’wachsende Wirtschaft das sich weiterentwickelt, indem es neue Möglichkeiten eröffnet und in die Zukunft investiert. sich verändernde Gesellschaft das sich auf Bildung, Innovation und Inklusion konzentriert. Und ein Land in Offenheit gegenüber der Welt, Ein Land, das auf Kooperation, Investitionen und einer zunehmend globalen Zukunft basiert. Vier Puzzleteile, die ein Bild von Ruanda zeichnen, das weit entfernt ist von den Stereotypen, an die wir uns in westlichen Medien gewöhnt haben.
Veranstaltungsinformationen
- 📍 Wo: Carlazzo Civic Hall
- 📅 Wann: Freitag, 29. Mai 2026, 20:45 Uhr
- 🎤 Lautsprecher: Stefano Ferrando, RSI-Journalist
- 🚴 Unter Beteiligung von: Fabio Oddi, “Pedalante”
- 🎟️ Eingang: frei





